Spundwände Aushub Header

Spundwände

Spundwände werden aus gewalztem Stahl hergestellt und bieten einen wasserdichten, vertikalen Baugrubenabschluss.

Das Einbringen erfolgt mit resonanzfreien Vibratoren. Sie werden entweder frei auskragend sowie abgestützt mit Spriessungen oder Vorspannnkern eingesetzt.

Anwendungsbereich

Spundwände sind ein System für vertikale Baugrubenabschlüsse, welches eine hohe Wasserdichtigkeit garantiert und nach Bauende in der Regel wieder vollständig entfernt werden kann. Dadurch verbleiben bei Grundwasserströmen keine Hindernisse im Baugrund.

Spundwände sind bis zu einer Länge von rund 24 m lieferbar.

 

Verfahren

Spundwände bieten sich vor allem zum Einsatz bei locker gelagerten Bodenverhältnissen an, können jedoch auch bei eingeschränkter Rammbarkeit angewendet werden. Dann muss der Boden mit Lockerungsbohrungen oder Vorbohrungen, allenfalls mit Materialaustausch, entsprechend vorbereitet werden. Die Wahl des jeweiligen Spundbohlenprofils ist vom individuellen Bauvorhaben, von Statik und Einbringwiderstand abhängig.

Spundwände werden heutzutage mit resonanzfreien Vibratoren eingebracht. Diese können freireitend oder mäklergeführt mit Vorpressung eingesetzt werden. In besonders sensiblen Bereichen können die Spundwandprofile auch eingepresst werden.

Beim Rückbau werden die Spundwandprofile wiederum mittels Vibratoren oder Pressen zurückgezogen.

Je nach Baugrund ist beim Einbringen – und besonders beim Rückzug der Spundbohlen – auf Setzungen im umgebenden Gelände Rechnung zu tragen.

+ mehr anzeigen

Sind Sie in der Planungsphase?

Wir bieten alles aus einer Hand: Vom Rückbau, über die Entsorgung und Verwertung bis hin zum Spezialtiefbau sind wir Ihr kompetenter Partner und unterstützen gerne mit langjähriger Erfahrung die Fachplanung.

Ansprechpartner

Rene Kauffmann

René Kaufmann

Leiter Spezialtiefbau Rapperswil-Jona
Mitglied der Geschäftsleitung

rene.kaufmann@jms-risi.ch +41 55 286 14 57

Bereits auf der Baustelle beginnt eine fachgerechte und effiziente Wiederverwertung, indem die Materialien möglichst sauber getrennt werden. Durch die Wiederaufbereitung im naheliegenden Werk können aus den Materialien Sekundärbaustoffe, sogenannte Recycling-Materialien wie bspw. Recyclingbeton, entwickelt werden.