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Abbaustellen und Deponien

Kies und Sand gehören zu den wichtigsten Rohstoffen in der Baubranche.

Auch wenn Recycling-Material immer stärker zum Einsatz kommt, werden Primärmaterialien heute noch verwendet – sei es als Bestandteil von Recyclingprodukten oder aber für klassische Primärprodukte. Um eine regionale Ver- und Entsorgung zu gewährleistet, verfügt die JMS über eigene Abbaustellen.

Regionale Ver- und Entsorgung

Wenn Baustoffe in anderen Kantonen oder im Ausland ver- und entsorgt werden, fordert dies längere Transportwege und verursacht ein Vielfaches mehr an CO2-Belastungen. Deshalb ist es wichtig, dass die Materialproduktion sowie die Deponierung von nicht mehr verwertbaren Materialien nahe bei den Baustellen liegen. Die ineinandergreifenden Prozessketten ermöglichen es der JMS-Gruppe, zurückgebautes Material auf der Baustelle der Wiederaufbereitung zuzuführen und ergänzt mit Primärmaterial als Qualitätsprodukte in der Region wieder einzusetzen.

Mehrwert für die Natur

Kiesgruben bieten jedoch nicht nur wichtige Rohstoffe für die Baubranche, sondern bieten auch grosse Chancen für die Natur. Während der Rohkiesgewinnung besiedeln Pionierarten wie Gelbbauchunken oder auch Uferschwalben und diverse Pflanzen die Abbaustellen. Denn gerade Pionierarten, welche Ruderalstandorte als Lebensraum benötigen, finden heute kaum mehr natürliche Lebensräume. Für diese oft vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten bilden die Abbaustellen wichtige, vorübergehende Ersatzstandorte.

Nach dem Materialabbau werden die Abbaustellen wieder mit unverschmutztem Aushubmaterial aufgefüllt. Im Anschluss an die Auffüllung wird das ursprüngliche Landschaftsbild mit einer fachgerechten Rekultivierung wieder hergestellt und bietet dank gesetzlich vorgesehenen ökologischen Ausgleichsflächen auch lange nach dem abgeschlossenen Abbau resp. Auffüllung noch einen nachhaltigen Mehrwert.

Deponien

Nicht alle anfallenden Abfälle können der Wiederverwertung zugeführt werden. Deponien sorgen deshalb für eine langfristig umweltverträgliche und kontrollierte Ablagerung von jenen, nicht verwertbaren Materialien. Dabei können innerhalb eines bestimmten, gesetzlich vorgegebenen Einzugsgebietes alle Unternehmen das Material anliefern.

Bei der JMS werden aktuell nur Abfälle des Typs A, das heisst unverschmutzter Aushub, angenommen und die Ablagerung erfolgt nach denselben Prinzipien wie die Auffüllung von Abbaustellen.

Standortmangel von Deponien Typ B

Im Kanton St. Gallen herrscht aktuell ein Deponienotstand für Deponien des Typs B, das heisst für wenig schadstoffhaltige, gesteinsähnliche Abfälle. Deponien des Typs B dienen der Entsorgung von leicht belasteten Materialien, welche mit Luft und Wasser nicht oder  nur in verschwindend geringem Masse reagieren. Von ihnen gehen somit keine negativen Einflüsse auf die Umwelt oder Gesundheit aus. Um auch ein Restrisiko im Falle von verunreinigtem Material auszuschliessen, werden diese Deponien im Kanton SG mit speziellen Schutzvorkehrungen errichtet, vom Kanton direkt beaufsichtigt und entsprechend kontrolliert.

Erfahren Sie mehr über Inertstoffe und Deponien des Typ B.

Synergien von Abbau- und Deponieprojekten

Damit den regionalen Bautätigkeiten und den anfallenden, nicht verwertbaren Abfällen Rechnung getragen werden kann, ist die JMS seit mehreren Jahren an der Planung eines Abbau- und Deponieprojektes. Mit der Kombination von Abbau- und Deponieprojekten kann das in der Branche benötigte Material regional abgebaut und der anfallende Abfall regional entsorgt werden. Nach erfolgter Auffüllung wird das Landschaftsbild gemäss dem ursprünglichen Stand oder mit leichten Abweichungen wiederhergestellt. Synergien können dabei genutzt werden und der Eingriff in die Landschaft kann an einen Ort konzentriert werden.

Erfahren Sie mehr zum Projekt unter www.sonnenfeld-ermenswil.ch.

Sind Sie in der Planungsphase?

Wir bieten alles aus einer Hand: Vom Rückbau, über die Entsorgung und Verwertung bis hin zum Spezialtiefbau sind wir Ihr kompetenter Partner und unterstützen gerne mit langjähriger Erfahrung die Fachplanung.

Kiesgruben bieten stark gefährdeten Arten wie beispielsweise den Uferschwalben oder der Gelbbauchunke Lebensräume, welche kaum mehr zu finden sind. Erfahren Sie mehr in unserem Blogbeitrag.